Stefan Würsch's Multivisions-Show - 8'000km Radabenteuer Seidenstrasse

30. Januar 2019 20:00 – 22:00
Ort: Aula Schulhaus Letten, Engelsteinstrasse 2, Bäretswil, Zürich, Schweiz
Kategorie: Kultur

    

Multivisions-Show: 8`000 KM RADABENTEUER SEIDENSTRASSE - von BULGARIEN bis KASACHSTAN

Stefan Würsch und Hans Peter waren mit Ihren Tourenrädern in 2 x 2 1/2 Monaten von Sofia, (Bulgarien) via Türkei und Georgien nach Baku (Aserbaidschan) und von Isfahan, (Iran) via Turkmenistan /Uzbekistan/Kirgistan nach Almaty in Kasachstan unterwegs.

Ein Abenteuer voller Eindrücke; Optisch, Akustisch, Riechend und Fühlend. Eine Fahrt die (nur entfernt und trotzdem) erahnen lässt welche Strapazen und Tortouren (nicht nur wir) die damalig reisenden Kaufleute, Forscher, Krieger und Abenteurer erlebten und durchmachten. (Für uns bei meistens schönem Wetter mit Temperaturen bis 50.8°).

Eine Reise, die eine kleine Vielfalt an Landschaften unseres Planeten zum Besten gab. Von endlosen Ebenen und staubtrockenen Wüsten über sanfte Hügel  und ausgewaschenem Sandstein-Gebirge (Kappadokien) bis zu schroffen Gebirgs-/ und Felslandschaften (vielfache mit künstlichen Speicherseen von gigantischem Ausmaß (Türkei/Kirgistan). Hochgebirgslandschaften mit endlosen grünen Weiden im wilden Thien-Shan bis zu naturgewaltigen Schluchten und fruchtbarsten Tälern mit tropischer Vegetation über Wein-/Obst/Gemüse-Kulturen, Ackerbau, Kornfelder (in Hektaren-Dimensionen) bis hin zur Viehzucht Schafe / Kaschmirziegen, endlosen Pferde-Herden und Dromedar-Herden auf der kargen Futtersuche.

Eine Tour der baulichen Gegensätze wie sie Größer nicht sein könnten. Von einfachen Hütten, gebaut mit getrocknetem Kuhmist über Jurten, Blechcontainern auf dem Land, bis zum ultramodernen Glas/Stahl-Hochhaus in den Großstädten. Mittelalterliche Steinbrücken (Georgien) deren Bau noch Heute rätseln lässt bis zu den heutigen Hängebrücken (Bosporus), alles im harmonischen Miteinander. Strassen, Wege und Pfade die bei uns nur mit Spezialfahrzeugen befahren würden, deren Untergrund von Beton bis zum Schlammbad reicht.

Ein Tripp geprägt vom Oel- und Gasboom je südlicher die Reise ging mit verschwenderischem Reichtum (nur falsch verteilt). Die Auswüchse in Aserbeidschan sind in Hotelanlagen, Resorts, Sportstädten und Vergnügungsparks (meistens ohne oder wenig Gästen, dafür um so mehr Personal) überall präsent. Auch in Autos, deren Größe und Preis keine Rolle zu spielen scheint, dafür der ganze Stolz der Besitzer sich darin spiegelt. Dem gegenüber die diktatorischen Gegensätze im Iran mit den uniformen Vorgaben der Mullas und den freundlichsten Menschen auf unserer Reise, dem Maulkorbsystem der Turkmenen, den freiheitsliebenden Kirgisen in den unendlichen Weiten und dem Sowjet geprägten Kasachstan.

Eine Reise die Begegnungen mit wissbegierigen Menschen unterschiedlichster Kulturen und Religionen ermöglichte. Von den Bulgaren mit eher Trakischer Abstammung und eigener Orthodoxer Prägung über die Türken praktisch nur Muslime (und dem hautnahen erleben des Ramadan) über die Georgier mit russisch Orthodoxem Einschlag über die Aserbaidschaner mit der Tendenz zum Feuerglauben (Zoroastrismus). Dem Schiitisch geprägten und alles beherrschenden System von Khomeini und Ali Khamenei, dem Angst-Regime von Turkmenbashi in Turkmenistan, den regimetreuen russischstämmigen Usbeken, die der Demokratie zustrebenden Kirgisen und den selbstherrlichen Kasachen in Almaty.

Ein Abtauchen in die babylonische Sprachenvielfalt die mit Sicherheit den Sinn für Kulturen und Traditionen, sowie der Geschichte und Gegenwart geschärft hat.

Eine Tour geprägt von einer tollen Kameradschaft.

 

Eintrittspreis:

Freier Eintritt - Kollekte

Vorverkauf:

Kein Vorverkauf, Plätze sind nicht nummeriert

 

Die kultur-bar ist 45 Minuten vor Beginn geöffnet!